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Hintergrund
Kunsttherapeut(in)
mit kassenanforderungsorientierter Zusatzqualifikation
Geeignet für die Niederlassung mit eigener Praxis für Kunsttherapie nach PsychThG Art. 1 § 1 Abs. 3 außerhalb der Heilkunde.
1 jährige Ausbildung
Die Teilnehmer(innen) erwerben die Qualifikation der (gruppen-) therapeutischen Intervention mittels einer Methodenvielfalt klassischer bildnerisch-kreativer Methoden und Medien der Kunsttherapie,
wissenschaftlich fundierter Entspannungsverfahren sowie verschiedener Elemente aus den Imaginationsverfahren, Musik- und Hypnosetherapie.
Dieser ganzheitliche Ansatz, durch die Synthese aus traditionellen Methoden modernen wie alternativen Inhalten und innovativen Vermittlungsformen, ermöglicht ein tiefes Eintauchen in die jeweilige Thematik und eine praxisnahe und kompakte Vermittlung.
Die Ausbildung beinhaltet die folgenden vier Elemente:
Basismodul
Aus dem Inhalt:
Ansätze der Kunsttherapie
- Psychodynamische Ansätze (nach C.G.Jung, Freud)
- Humanistische Ansätze (Gestalttherapie, phänomenologische Arbeit)
- Verhaltenstherapeutisch-kognitive und entwicklungspsychologische Ansätze
Formenlehre
- in der tiefenpsychologischen Kunsttherapie
- in der feinstofflichen Energielehre
- Psychologische Bedeutung und die therapeutische Wirkkraft der Formen
- Therapeutischer Umgang mit den Grundformen
- Sinnliche Erfahrung der Formen durch auditive, visuelle, haptische und dynamische kunsttherapeutische Methoden
- Die Formen als Symbol
Farbenlehre - Wirkung der Farben, farbtherapeutische Interpretation
- Farbpsychologische Versuchsreihen und ihre Bedeutung in der Kunsttherapie
- Die phänomenologische Farbenlehre bei J.W. Goethe
- Der Tiefenpsychologischer Ansatz nach C.G. Jung
- Die Farben in der feinstofflichen Energielehre und ihre Emotionszuordnung
Kunsttherapeutische Techniken
zweidimensional
- Malerei
- Collage
- Ton- und Gipsarbeit
dreidimensional
Die Modell-Landschaft
- Die Modell-Landschaft - ein geschützter Raum in festgelegten Dimensionen
- Die Bedeutung der dreidimensionalen Darstellung
- Aufbau, Regeln, Elemente im Prozess des Modellbaus
- Das Archaische der Symbole im Modell
- Die Bedeutung der Urformen in der Modell-Landschaft
- Verbindung von bewußten, unbewußten und der kollektiven Dimension in der Modell-Landschaft
- Die „Modell-Landschaft”und der umgebende Raum – Visionsfindung
Potentialentwicklung mittels neuer Medientechniken
Prozessentwicklung durch die Arbeit am Bild (Einzelarbeit, dialogisches Malen)
Wechselwirkung zwischen dem Menschen und der Außenwelt im
kunsttherapeutischen Prozess (Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung)
Grundlagen der Psychologie und therapeutische Interventionstechniken
Anamneseverfahren / differentielle Behandlungsverfahren
Einzelcoaching
Selbsterfahrung
Anwendung von Equipment
Durchführung und Gestaltung von Trainingseinheiten
Therapeutische Interventionen
Abrechnungsgrundlagen/Krankenkassen/Rechtliches
Therapeutische Fachvertiefung
Methoden der imaginativen Psychotherapie und wissenschaftlicher Entspannungsverfahren
Vertiefung I
Katathymes Bilderleben (Seminarleiterschein) und Bildgetragene Entspannung
Vertiefung II
Autogenes Training (Seminarleiterschein) und Elemente aus der Hypnosetherapie
Aus dem Inhalt
- Theoretische Grundlagen
- Physiologische und psychologische Aspekte der Entspannung zur Steigerung der Kreativität
- Autopsychoanalyse
- Farberlebnisse/Farbtherapeutische Lehre
- Imagination von Objekten
- Bild- und Traumdeutung
- Aufsuchen von Gefühlszuständen
- Finden des Eigengefühls in Selbsterfahrung
- Affektive Umstrukturierung
- Regressionstechniken
- Rapport
- Veränderung: Wahrnehmung/Wahrnehmungsverarbeitung
- Hypnoseinduktion und ihre Trancevertiefung durch Farb, Form und Symbolvisualisierung
- Aufdecken unbewusster Strukturen und Mechanismen
- Abstraktion von Vorstellungsinhalten
- Gedächtnis und Zeitempfinden
- Trance
- Meditative Vorbereitung (Bild- und Farbmeditation)
- Wechselwirkung zwischen dem Menschen und der Außenwelt (Tagtraumtechnik, Kreativvisualisieren, Imagination, Phantasiereisen, Bilderleben)
- Wirkung der Farben, farbtherapeutische Interpretation
- „InnenRäume”Seelenräume der Menschen
- Spontane Imagination / Bilderleben
- Synchronität und Wandel des Bilderlebens
- Physiologische Effekte
- Interventionstechniken: Psyche und Gesundheit
- Physiologische Effekte
- Interventionstechniken: Psyche und Gesundheit
- Erstellung eines Seminarplanes
- Selbsterfahrung
- Durchführung und Gestaltung von Trainingseinheiten
Vertiefung III
Elemente der Musiktherapie und ihre Relevanz für die Kunsttherapie
Aus dem Inhalt
- Kommunizieren über die Musik in Verbindung mit kunsttherapeutischen Methoden
- Erleben des Eigenklanges
- Entwerfen eines musikalischen Seelenbildes in Bild und Darstellung
- Ausdruck des Ist-Zustands
- Veränderung von Emotionen durch Musik, Form und Farbe
- Ergründen von klanglichen „Emotionslücken”und ihre Darstellung im „Ausdruck”
- Spontane Imagination und vertiefendes Eintauchen in die „InnenRäume”der Seele durch musikalische Untermauerung
In der Ausbildung wird durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung eine Wissensbasis zu den modernen kunsttherapeutischen Grundlagen, Kreativitäts- und Entspannungstechniken geschaffen. Die Teilnehmer(innen) üben Elemente aus den unterschiedlichen Verfahren. Die Erfahrungen werden reflektiert, analysiert und auf ihre therapeutische Relevanz hin geprüft.
Die gelernten Methoden werden von den Teilnehmer(inne)n umgesetzt und gemeinsame Therapieansätze generiert. Die Ausbildung endet mit der Durchführung einer selbst entwickelten Seminar- und
Therapieeinheit. Therapieeinzelsitzungen werden im Rollenspiel mit erfahrenen Therapeut(inn)en und Diplom-Psycholog(inn)en geübt und supervidiert.