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Musiktherapeut(in)
mit kassenanforderungsorientierter Zusatzqualifikation
Geeignet für die Niederlassung mit eigener Praxis für Musiktherapie nach PsychThG Art. 1 § 1 Abs. 3 außerhalb der Heilkunde.
1-jährige Ausbildung
Ziel
Die Teilnehmer(innen) erwerben die Qualifikation der therapeutischen Intervention an Personen mittels allgemeiner Musikinstrumente und gängiger musiktherapeutischer Verfahren, unter besonderer Berücksichtigung von Entspannungs- und Imaginationsverfahren und Elemente aus der Bewegungs-, Kunst- und Hypnotherapie.
Die Ausbildung beinhaltet die folgenden vier Elemente:
Basismodul
Aus dem Inhalt:
- Therapeutische Interventionsformen und Interventionsmöglichkeiten
- Anamneseverfahren in der Musiktherapie
- Klassische Störungsbilder - Indikation / Kontraindikation
- Praxisfelder: Einsatzformen im Berufsalltag
- Praxiserfahrungen: Durchführung verschiedener musiktherapeutischer Therapieeinheiten
- Anleitung von Patientengruppen
- Herstellung eines eigenen Musikinstruments
- Musik und Ton: Entstehung und Wirkung
- Therapeutische Interventionen mittels allgemeiner Musikinstrumente (Gitarre, Schlagzeug, Bass, Geige,
Synthi. u.v.a.)
- Kommunizieren über die Musik
- Erleben des Eigenklanges
- Tranceeinleitung durch elektronische Musik
- Evozierung kollektiv unbewusster Prozesse durch Musikinduktion
- Potentialentwicklung durch musiktherapeutische Intervention
- Entwerfen eines musikalischen Seelenbildes
- Ausdruck des "Ist"-Zustands
- Veränderung von Emotionen durch Musik
- Ergründen von klanglichen „Emotionslücken“
- Zusammenhänge zwischen Klängen, Chakren und Meridianen
- Aufdeckung unbewusster Strukturen und Mechanismen, Affektive Umstrukturierung
- Aufdecken innerpsychischer Blockaden durch Musikinduktion
- Veränderung: Wahrnehmung/Wahrnehmungsverarbeitung
- Synchronität und Wandel des Klangerlebens
- Interventionstechniken Psyche und Gesundheit
- Selbsterfahrung
- Erstellung eines Therapie- und Seminarplans
- Durchführung und Gestaltung von Therapieeinheiten
- Supervision und Einzelcoaching
Therapeutische Fachvertiefung
Vertiefung I
Autogenes Training (Seminarleiterschein)
und Elemente aus der musiktherapeutischen Hypnosetherapie
- Physiologische und psychologische Aspekte der Entspannung zur Steigerung der Kreativität
- Autopsychoanalyse
- Aufsuchen von Gefühlszuständen mittels Entspannungstechniken und Musik
- Finden des Eigengefühls und seine Verknüpfung mit dem Eigenklang
- Bild und Traum und ihre Darstellung in Musik und Ton
- Rapport
- Regressionstechniken
- Hypnoseinduktion und Ihre Trancevertiefung durch Ton, Klang und Musik
Vertiefung II
Musik und Bewegung
- Kombination von Stimme und Bewegung
- Potentialforschung mittels Ton- und Tanzimprovisation
- Finden der individuellen Klang- und Bewegungsschwingung durch Meditation, geführte Phantasiereise,
- Experimenttönen
- Ausdruck und Lösung von Blockaden- Einsatzbereiche im therapeutischen Kontext
- Reflexion und Umsetzung in die therapeutische Praxis
- Selbsterfahrung und gruppenpädagogische Gestaltung
- Supervision und Coaching
Vertiefung III
Elemente der gestaltungstherapeutischen Musiktherapie
- Der Klang und sein Symbol in der feinstofflichen Energielehre- Emotionszuordnung
- Zusammenhänge zwischen Klängen, Farben, Chakren und Meridianen
- „Mein Eigenlied“ und seine Darstellung im Modell, Rhythmus, Bewegung, Farbe, Materialisierung von Klängen im geschützten vorgegebenen
- Modellraum
- Seelenlandschaft und Klangzuordnung
- Finden der Eigenfarbe und ihre Verknüpfung mit dem Eigenklang
- Bild- und Tonvisualisierung
- Regeneration und Auflockerung in der Kombination aus Musik und
- Malerei
- Farbvermischungen bei Musikuntermalung beobachten
- Selbstwahrnehmung und Gefühlsdifferenzierung durch die Verbindung von Tanz, Musik und Malerei
Aus dem Methodenteil
In der Ausbildung wird durch Vortrag und Gruppenarbeit theoretisches und praktisches Basiswissen erarbeitet. Durch Selbsterfahrung, Körperwahrnehmungsübungen mit Klängen und eigenes Ausprobieren erwerben die Teilnehmer/innen grundlegende Spiel- und Interventionstechniken. Die erworbenen Fähigkeiten konvergieren mit den bereits vorhandenen Fähigkeiten der Teilnehmer zu musiktherapeutischen Behandlungs- und Interventionsansätzen und der Fähigkeit Gruppen anzuleiten.