Theaterpädagoge(in) - Details

 

Seminar: Theaterpädagoge(in)
Nummer: 901-2
Dauer: 1 Jahr (4 Blöcke intensiv)
Termine:

Nr. 901-2 April 2012 – April 2013
14.05.-20.05.2012 Mo-So je 8-17 Uhr
17.08.-19.08.2012 Fr-So je 8-17 Uhr
28.11.-02.12.2012 Mi-So je 8-17 Uhr
19.04.-21.04.2013 Fr-So je 8-17 Uhr

Gebühr: EUR 2500,- ermäßigt EUR 2000,-
(Ust.-befreit; als Kosten für die berufl. Weiterbildung steuerlich absetzbar)
Ort: IEK Braunschweig, Bültenweg 95, 38106 Braunschweig
weitere Info:







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Theaterpädagoge(in)

Basismodul
Theaterpädagogik

Ziel

Das Basismodul -Theaterpädagogik- qualifiziert mit den Grundlagen zur Erweiterung des eigenen theatralen Ausdrucksrepertoires, kreative theaterpädagogische Projekte selbstständig zu gestalten. Durch intensives Training in Improvisationstheater und eigenständiger Regie-Anleitung mit Dramaturgiearbeit wird das Einfühlungsvermögen verstärkt und die authentische Präsenz zur Entfaltung gebracht. Das Basiswissen über Theater sowie theaterpädagogisches Repertoire wird in Theorie und Praxisarbeit vermittelt. Den Teilnehmern/innen wird ermöglicht Theatergruppen und Projekte zu leiten und Angebote für verschiedene Zielgruppen zu gestalten.

Aus dem Inhalt:

  • Grundlagenbildung in Theaterpädagogik
  • Theorie und Geschichte der Theaterpädagogik
  • Darstellpädagogische Methodik und Didaktik von Spiel und Ausdruck
  • Grundlagen des darstellenden Spiels
  • Wortsprache, Körpersprache, Musik, Tanzelemente, Maske und Kostüm
  • Basistraining in Improvisationstheater und Rollenspiel nach L. Strasberg
  • Körperarbeit und Präsenztraining in Rhythmik und Stimme
  • Praxis und Theorie des Schauspiels, der Regie und Dramaturgie
  • Planung und Durchführung eines künstlerischen/pädagogischen Projektes
  • Bühnenrepertoire Einsatz (Multimedia, Lichteffekte, Musik, Bühnenschminken)
  • Projektmanagement und Berufsfelder
  • Coaching/Supervision

Aus dem Methodenteil

Das Basismodul ist so aufgebaut, dass Selbsterfahrung und Praktizieren im Mittelpunkt stehen. In jedem Modul wird nach Schwerpunkt des Themas, den Teilnehmer(inne)n durch theaterpädagogischen Ansatz die Fähigkeiten in Schauspielgrundlagen, szenischem Spiel und Körperausdruck intensiv vermittelt. Die Teilnehmer(innen) erlernen in Heranführung eigener Regiearbeit und durch Einüben eines Inszenierungsprojektes, Gruppen kreativ zu gestalten und anzuleiten. Individuelles Coaching begleiten die gesamte Ausbildung.

Vertiefung I

Progressive Muskelrelaxation (Seminarleiterschein)

Aus dem Inhalt

  • Sensibilisierung der Beobachtung für Körper und Körperbewegung / Entspannung in der Bewegung
  • Wahrnehmungsveränderung / sensorische Arbeit / Sensorisches Gedächtnis
  • Ursprung des PMR
  • Anwendungsbereiche / Indikationen
  • Kontraindikationen
  • PMR Grundregeln (16 Muskelgruppen)
  • Zeitplan eines PMR Kurses
  • Reduktion auf wenigere Muskelgruppen
  • Vergegenwärtigung
  • Zählen
  • PMR bei Belastung / Ängste / Prüfungsstress / Schmerz
  • Feedback geben und nehmen
  • Lösungsvorschläge für häufig auftretende Schwierigkeiten
  • Einbettung der PMR in therapeutisch-pädagogische Konzepte der Theaterpädagogik ( Körpermustern – Mein Körper ist mein Medium, Körpererfahrung - Körpergedächtnis)
  • Arbeit mit und in Gruppen
  • Supervision und Coaching

Vertiefung II

Tanztheater (Seminarleiterschein)

Ziel
In der Vertiefung II -Tanztheater- wird der Tanz als Kraftquelle und Ausdrucksmedium individuell entdeckt und als intensive Ausdrucksform des Theaters kennengelernt.
Durch die unterschiedlichen Techniken aus Tanz und Theater werden in der Körperarbeit und im modernen Ausdruckstanz das kreative Tanz-Theaterspiel als potenzielle Quelle erfahren.
Die Teilnehmer(innen) erleben die authentische Körperpräsenz durch Mittel des Theaterspiels und tänzerische Umsetzung im Tanztheater die Präsenz und den individuellen Ausdruck zu verfeinern. Die tänzerische Selbsterfahrung und Gruppenarbeit fördern das Potential zur authentischen Vermittlung von Tanzeinheiten. Die unterschiedlichen Tanz- und Ausdrucksformen befähigen zur Anleitung von Gruppen und Personen als Seminarleiter(in).

Aus dem Inhalt

  • Tanztheaterspiele
  • Moderner Ausdruckstanz und Gestaltung
  • Stimmarbeit zur Stärkung der Präsenz
  • Erweiterung des Bewegungsspektrums und des Ausdrucks
  • Körpertraining/Körperwahrnehmung
  • Performance und Tanz-Theatercollage
  • Eigenständige Entwicklung von kreativen Gruppeninhalten
  • Verbindung von Tanz/Theatermaskenspiel
  • Kombination von Stimme und Bewegung
  • Potentialerforschung mittels Tanz- und Bewegungsimprovisation
  • Methodik und Didaktik des TanzTheater nach Pina Bausch
  • Alternative Entspannungsverfahren, z.B Yoga, Voice-Flow
  • Anwendung von Equipment und Multimediaeinsatz
  • Selbsterfahrung und Praxisgestaltung
  • Supervision und Coaching
  • Abschlusspräsentation einer Gruppenarbeit

Vertiefung III

In dieser Vertiefung wird individuell auf die von den Teilnehmer(innen) vorbereiteten Themenschwerpunkte eingegangen und ihre Verknüpfung in der Einzelpräsentation supervidiert und besprochen. Die Erfahrungen aus der Praxis fließen in die Abschlusspräsentation mit ein und werden in der Gruppe besprochen, sowie ihre Relevanz für die anstehende Arbeit zusammengefasst und in die bestehende Wissensbasis integriert.

  • Durchführung und Gestaltung von Trainingseinheiten
  • Eigenständige Entwicklung von kreativen Gruppeninhalten
  • Stundenaufbau und Pädagogik, richtiges Erklären und Korrigieren, Videotraining-Präsentation, Vorstellen von „Theater-Sequenzen"
  • Supervision, Coaching

In der Ausbildung wird durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung eine Wissensbasis zu den theaterpädagogischen Grundlagen und ihre Verknüpfung mit Elementen aus Kreativitäts- und Entspannungstechniken geschaffen. Die Teilnehmer(innen) üben Elemente aus den unterschiedlichen Verfahren. Die Erfahrungen werden reflektiert, analysiert und auf ihre pädagogische Relevanz hin geprüft.
Die praktischen Übungseinheiten fördern das individuelle Potential, um die verschiedenen Stiltechniken als Theaterpädagoge(in) im jeweiligen Berufsfeld einfließen zu lassen und zu erweitern. Die Erfahrungen werden von erfahrenen Diplom Theaterwissenschaftler(innen) reflektiert und supervidiert. Die Woche endet mit der Durchführung einer von den Teilnehmenden selbst entwickelten Performance in Anleitung der Gruppe.


Hier finden Sie einige Impressionen aus der Ausbildung: Galerie