Theatertherapeut(in) - Details

 

Seminar: Theatertherapeut(in)
Nummer: 591-2
Dauer: 1 Jahr (4 Blöcke intensiv)
Termine:

Nr. 507-1 Mai 2011 - April 2012
23.05.-29.05.2011 Mo-So je 8-17 Uhr
02.09.-04.09.2011 Fr-So je 8-17 Uhr
30.11.-04.12.2011 Mi-So je 8-17 Uhr
27.04.-29.04.2012 Fr-So je 8-17 Uhr

Nr. 591-2 Mai 2012 - April 2013
30.04.-06.05.2012 Mo-So je 8-17 Uhr
21.09.-23.09.2012 Fr-So je 8-17 Uhr
05.12.-09.12.2012 Mi-So je 8-17 Uhr
26.04.-28.04.2013 Fr-So je 8-17 Uhr

Gebühr: EUR 2500,- /ermäßigt EUR 2000,-
(Ust.-befreit; als Kosten für die berufl. Weiterbildung steuerlich absetzbar)
Ort: Hamburger Straße 273 A2, 38114 Braunschweig
weitere Info:







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Theatertherapeut(in)

Basismodul

Aus dem Inhalt:

  • Ansätze und Methoden der Theatertherapie
  • Wechselwirkung zwischen dem Menschen und der Außenwelt im darstellerischen Prozess (Selbstwahrnehmung, Fremdwahrnehmung)
  • Grundlagen der Psychologie und therapeutische Interventionstechniken (Übertragung, Gegenübertragung, Widerstände, Überzeugungen, Unterdrückung, integrative Verarbeitung durch Rollenspiel)
  • Aufdeckung von abwehrmechanistischen Strukturen
  • Theaterspiel als Erkennungsmedium von persönlichen Körpermustern – Mein Körper ist mein Medium, Körpererfahrung - Körpergedächtnis
  • Arbeit mit Musik und Klang / (Zu) Hören und Bewegen / Stimme- und Klang / Schwingung und Rhythmus
  • Die heilende Kraft des Rituals / Improvisation & Ritual / mein Raum - dein Raum
  • Raum, Bühne, Installation – Gestaltung und Bauten
  • Märchen / Mythen / Symbole / Metaphern / Archetypen / Leitfiguren / Rollen
  • Die Kraft des Schreibens / das Drehbuch, Märchen, Stück, Gedicht etc. meines Lebens
  • Ich bin ein anderer / alle meine (inneren) Figuren / die heilende Kraft von Rollen-(meine Rolle als Dramatiker, die Rolle des Produzenten, Ich - als Regisseur, meine Handlung als Akteur – Dimensionen von Rollen, Ebenen- und Größenordnung des Schauspiels)
  • Ich stehe auf der Bühne – unten sitzt das Publikum / Eigenwahrnehmung- Fremdwahrnehmung / Ausstrahlung / Wirkung / Sendung
  • Interaktion mit Raum, Objekten, Publikum
  • Anamneseverfahren / Kommunikations- und Interviewtechniken
  • Integration und emotionale Klärung durch die Theaterdarstellung (Die Akzeptanz der Gefühle und ihr Ausdruck durch Rollenspiel, Unbewusstes durch Schauspiel entdecken, Projektion - Reinigung, das Spiel der Gegensätze in der Polarität von Rollen, dualistische Projektion, mit dem Körper fühlen)
  • Sensibilisierung der Beobachtung für Körper und Körperbewegung / Entspannung in der Bewegung / Stuhlentspannung / Strassberg / Alexandertechnik
  • Wahrnehmungsveränderung / sensorische Arbeit / Sensorisches Gedächtnis
  • Integration von Dualitäten im theatertherapeutischen Prozess (Spannung- Entspannung, Raum- Grenze, Nähe- Distanz)
  • Anwendung von Equipment und Multimediaeinsatz
  • Selbsterfahrung und einzeltherapeutischer Gestaltung
  • Arbeit mit und in Gruppen
  • Supervision und Coaching

Vertiefung I

Seminarleiter(in) für Autogenes Training

Aus dem Inhalt:

  • Theoretische Grundlagen
  • Physiologische und psychologische Aspekte der Entspannung zur Steigerung der Kreativität
  • Autopsychoanalyse
  • Aufsuchen von Gefühlszuständen
  • Finden des Eigengefühls in Selbsterfahrung
  • Affektive Umstrukturierung
  • Regressionstechniken
  • Rapport
  • Abstraktion von Vorstellungsinhalten
  • Gedächtnis und Zeitempfinden
  • Interventionstechniken: Psyche und Gesundheit
  • Erstellung eines Seminarplanes
  • Selbsterfahrung
  • Durchführung und Gestaltung von Trainingseinheiten

Vertiefung II

Seminarleiter(in) für Trance- und Maskentheater

Den Teilnehmer(inne)n wird in der Vertiefung ein Rahmen geboten, die Einsatzmöglichkeiten von Trance- und Maskentheater in Selbsterfahrungseinheiten zu erleben und mit intensivem theoretischen Hintergrund zu vervollständigen. In Reflektions- und Supervisionszeiten wird entdeckt, welche Möglichkeiten das Trance- und das Maskentheater als Einsatzmedium in der theatertherapeutischen Praxis bietet.

  • Spielleitung und Gestaltung in Maskentheater und Performance
  • Einführung und theoretische Einleitung zum „Trance-Zustand”
  • Tranceinduktion durch Musik, archaischen und rhythmischen Tanz, Bewegung
  • Atmungstechniken der holotropen Atmung
  • Ausdruck und Lösung von tiefen Blockaden - Einsatzbereiche im therapeutischen Kontext
  • Begrenzung des Bewegungsraumes
  • Einführung und theoretischer Einblick ins Maskentheater
  • Möglichkeiten und Grenzen des Maskentheaters
  • Einsatz-Räume
  • Vorbereitung des Maskenbau-Ortes
  • Finden der individuellen Maskenart durch Meditation, geführte Phantasiereisen, Experimente
  • Unterschiedliche Masken-Arten und ihr jeweiliger Bau
  • Symbolsprache der unterschiedlichen Masken
  • Bühne - Bau - Konstruktion - Kreation, Ort-Suche für die Aufführung
  • Einsteigen in den Ausdrucks-Prozess der Masken und das spielerische Ausprobieren von Theater-Sequenzen
  • Durch- und Ausführung einer kompletten Maskentheatervorstellung
  • Reflektion und Umsetzung in die therapeutische Praxis
  • Selbsterfahrung

Vertiefung III

In dieser Fachvertiefung wird individuell auf die von den Teilnehmer(innen) vorbereiteten Themenschwerpunkte eingegangen und ihre Verknüpfung in der Einzelpräsentation supervidiert und besprochen. Die Erfahrungen aus der Praxis fließen in die Abschlusspräsentation mit ein und werden in der Gruppe besprochen, sowie ihre Relevanz für die anstehende Arbeit zusammengefasst und in die bestehende Wissensbasis integriert.

  • Durchführung und Gestaltung von Trainingseinheiten
  • Eigenständige Entwicklung von kreativen Gruppeninhalten
  • Stundenaufbau und Pädagogik, richtiges Erklären und Korrigieren, Vorstellen von „Theater-Sequenzen"
  • Durchführung und Gestaltung von therapeutischen Einzelsitzungen, Therapieplanumsetzung, Einbettung von Entspannungstechniken im Therapieverlauf
  • Therapeutische Interventionen, Fallbeispiele, Supervision, Coaching


Aus dem Methodenteil:

In der Ausbildung wird durch Vortrag, Gruppenarbeit und Selbsterfahrung eine Wissensbasis zu den theatertherapeutischen Grundlagen und ihre Verknüpfung mit Elementen aus Kreativitäts- und Entspannungstechniken geschaffen. Die Teilnehmer(innen) üben Elemente aus den unterschiedlichen Verfahren. Die Erfahrungen werden reflektiert, analysiert und auf ihre therapeutische Relevanz hin geprüft.
Die gelernten Methoden werden von den Teilnehmer(inne)n umgesetzt und gemeinsame Therapieansätze werden generiert. Die Ausbildung endet mit der Durchführung selbst entwickelter Seminar- und Therapieeinheiten. Therapieeinzelsitzungen werden im Rollenspiel mit erfahrenen Therapeut(inn)en geübt und supervidiert.


Hier finden Sie einige Impressionen aus der Ausbildung: Galerie