Musiktherapeutin und Klangtherapeutin / Musiktherapeut und Klangtherapeut

Kursname:Musiktherapeutin und Klangtherapeutin / Musiktherapeut und Klangtherapeut
Dauer:1-jährig in 3 Intensivwochen
Termine:Nr. E-AV-1: 14. 06. 2021 bis 20. 05. 2022
Nr. E-FW-1: 18. 10. 2021 bis 28. 10. 2022
Nr. 414-BS1: 25. 10. 2021 bis 21. 10. 2022
Nr. E-FX-2: 10. 01. 2022 bis 16. 12. 2022
Nr. 415-BS2: 24. 01. 2022 bis 09. 12. 2022
Nr. E-FY-2: 28. 03. 2022 bis 17. 03. 2023
Nr. E-FZ-2: 19. 09. 2022 bis 15. 09. 2023
Nr. 416-BS2: 24. 10. 2022 bis 13. 10. 2023
Gebühr:EUR 3500,- (USt.-befreit, Ratenzahlung möglich, für die berufliche Weiterbildung steuerlich absetzbar)
Ort(e):Nr. E-AV-1: IEK Virtuelles E-Ausbildungszentrum, D, EU, Weltweit
Nr. E-FW-1: IEK Virtuelles E-Ausbildungszentrum, D, EU, Weltweit
Nr. 414-BS1: IEK Braunschweig Neuraumvilla, Rübeländerstr. 21, 38889 Blankenburg (Harz)
Nr. E-FX-2: IEK Virtuelles E-Ausbildungszentrum, D, EU, Weltweit
Nr. 415-BS2: IEK Braunschweig Neuraumvilla, Rübeländerstr. 21, 38889 Blankenburg (Harz)
Nr. E-FY-2: IEK Virtuelles E-Ausbildungszentrum, D, EU, Weltweit
Nr. E-FZ-2: IEK Virtuelles E-Ausbildungszentrum, D, EU, Weltweit
Nr. 416-BS2: IEK Braunschweig Neuraumvilla, Rübeländerstr. 21, 38889 Blankenburg (Harz)
Zertifikat:Der erfolgreiche Abschluss wird mit einem Zertifikat des IEK bescheinigt. Die erworbene Qualifikation kann grundsätzlich bundesweit namentlich geführt und z.B. in selbstständiger Arbeit, eigener Praxis oder in Angestelltenverhältnissen in Kliniken, medizinischen, pflegenden, pädagogischen, rehabilitativen, sportlichen, schulischen, erzieherischen, sozialen Einrichtungen oder als Dozententätigkeit beruflich ausgeübt werden. Die mit dieser Ausbildung erworbene Zusatzqualifikation Autogenes Training entspricht inhaltlich u.a. den qualitativen Anforderungen der Kassenärztlichen Vereinigung. Somit werden die absolvierten Unterrichtseinheiten unter der Maßgabe einer Einzelprüfung bei bestehender Grundqualifikation von der Kassenärztlichen Vereinigung hinsichtlich des einheitlichen Bewertungsmaßstabes im Bereich übender und suggestiver Techniken als spezifische Qualifikation grundsätzlich anerkannt.
Voraussetzungen:Einfühlungsvermögen, Freude am Umgang mit Menschen, Fähigkeit zur Selbstreflexion sowie das Spielen können von einem oder mehreren Instrumenten
Sonstiges:Die erfolgreiche Teilnahme ermöglicht Ihnen die kostenlose Teilnahme an den Ausbildungen Psychotherapie (HPG) und der 3- tägigen Ausbildung Autogenes Training Seminarleiterschein zu einem Termin Ihrer Wahl. In der Ausbildung enthalten ist bei Bedarf ein klientzentriertes Einzelcoaching für die Aufarbeitung eigener psychologischer Themen, zur Generierung von Handlungsperspektiven im Berufsfeld sowie der Entwicklung eines individuellen Marketingkonzeptes. Zwischen den Ausbildungsblöcken findet in Eigenstudium theoretische und praktische themenrelevante Vertiefung, die Aufstellung eines persönlichen Seminar- und Therapiekonzeptes sowie Selbsterfahrung statt. Nach Absprache: Vertiefungseinheiten zwischen den Ausbildungsblöcken (Praktikum, klinische Tätigkeit, Intravisionsgruppen etc.).
Kursbeschreibung als PDF:

Hintergrund

Nach der Überlieferung soll bereits Pythagoras (570-510 v. Chr.) die Heilkraft von Klängen erkannt und therapeutisch genutzt haben. Das Interesse an dieser Betätigung versiegt auch Jahrhunderte nach der Antike nicht: In der abrahamitischen Tradition lassen sich Hinweise auf den Einsatz von Klängen zur Heilung von Krankheiten finden. In der Renaissance wurde dieses uralte Wissen weiter ausgebaut und den vier Gemütsstimmungen oder Temperamenten des Menschen (Melancholiker, Choleriker, Sanguiniker und Phlegmatiker) bestimmte Musik zugeordnet.

Heute ist die Wirksamkeit von Klängen durch die moderne Musikmedizin und -therapie sowohl bei somatischen Erkrankungen als auch bei psychischen Schwierigkeiten nachgewiesen.

Die Musiktherapie stellt aufgrund dieser Forschung mittlerweile eine eigenständige Heilmethode dar. Kerngedanke ist, durch gezielten Einsatz von Musik eine therapeutische Wirkung zu erzielen, die der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung psychischer und körperlicher Gesundheit dient. Auch wenn die Musiktherapie vorrangig auf die heilende Wirkung von Klängen sowie auf das Hören und Erleben von Musikstücken verschiedener Genres setzt, steht insbesondere bei der Aktiven Musiktherapie auch das Spielen der Instrumente (wozu auch die Stimme gehört) und das Zusammenspiel mit anderen im Fokus. Die Klangtherapie wird dagegen als eine rezeptive Form der Musiktherapie begriffen, die weniger mit musikalischen Arrangements und aktiv musikalischem Ausdruck, als mehr mit der Wirkung von Tönen und Klängen arbeitet. Ein nicht unbedeutender Nebeneffekt der musiktherapeutischen Wirkung ist beim gezielten Einsatz von Klängen oft eine tiefe Entspannung der Rezipienten und die Harmonisierung ihres Nervensystems.

Zentrale Einsatzgebiete der Musiktherapie sind insbesondere heilpädagogische, kurative, rehabilitative und präventive Felder, in denen Musiktherapeuten/innen mit Menschen aller Lebensalter arbeiten. Auf institutioneller Ebene behandeln sie Patienten und Patientinnen mit somatischen, psychischen, psychosomatischen sowie psychiatrischen Erkrankungen sowie Personen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen.

Ziel

Die Teilnehmenden erwerben die Qualifikation der therapeutischen Intervention an Personen mittels zahlreicher Musik-, Ton und Klanginstrumenten, um die musikalischen Ausdrucks- und Gestaltungsprozesse von Personen therapeutisch zu begleiten und sie hinsichtlich ihrer Wirkung sowie des Übertragens der Prozessergebnisse aus der musiktherapeutischen Selbsterfahrung auf ihren Alltag zu beraten. In der Ausbildung werden allgemein-therapeutische sowie musikmedizinische und -therapeutische Methoden vermittelt, die den aktiven und rezeptiven Zugang zum individuellen Ausdruck im Medium Klang, Ton und Musik erleichtern, und durch diese Erfahrung zu mehr körperlichem, seelischem und geistigem Gleichgewicht verhelfen.

Aus dem Inhalt

• Geschichte und Grundlagen der Musiktherapie
• Ansätze der Musiktherapie (Modelle und Menschenbilder)
• Berufsbild und Tätigkeitsfelder von Musik- und Klangtherapeuten
• Praxisfelder: Einsatzformen im Berufsalltag
• Musiktherapie und Forschung: Menschliche Informationsverarbeitung
• Musikmedizin / Funktionelle Musiktherapie
• Therapeutische Interventionsformen und Interventionsmöglichkeiten
• Anamneseverfahren in der Musiktherapie
• »Biographische Sinfonie«: Biographisches Musizieren
• Gruppenmusiktherapie
• Praxiserfahrungen: Durchführung verschiedener musiktherapeutischer Therapieeinheiten
• Musiktherapie und psychische Störungen
• Klassische Störungsbilder – Indikation
• Musiktherapie im klinischen Setting
• Anleitung von Patientengruppen
• Gruppenmusiktherapie und Einzeltherapie in der Behindertenarbeit
Musiktherapie in der Seniorenarbeit
Musiktherapie in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
• Spielformen aktiver Musiktherapie in Selbsterfahrung und Reflexion
• Potenzialentwicklung durch musiktherapeutische Intervention
• Aufdeckung unbewusster Strukturen und Mechanismen, affektive Umstrukturierung
• Aufdecken innerpsychischer Blockaden durch Musikinduktion
• Kommunizieren via Musik
• Ausdruck des Istzustands sowie Veränderung von Emotionen durch Musik (Sollzustand)
• Das Tridentitätsmodell: Nahrung, Spiegel, Gegenüber
• Musikalische Dialoge im therapeutischen Prozess
• Risiken des musikalischen Dialoges in der therapeutischen Arbeit
Kontraindikation
• Musikalisches Verraumen nach Lilli Friedemann
• Therapeutische Funktionen der Musik und der Musikinstrumente
• Die Appellstruktur oder der Aufforderungscharakter von Instrumenten
• Symbolfunktion oder thematischer Appell von Instrumenten
• Instrumente, Stimme, Körper
• Die Bedeutung von Nähe und Distanz zwischen Musikinstrument und eigenem Körper
• Evozierung kollektiv unbewusster Prozesse durch Musikinduktion
• Entwerfen eines musikalischen Seelenbildes
• Therapeutische Interventionen mittels allgemeiner Musikinstrumente
(Gitarre, Schlagzeug, Bass, Geige, Synthi. u.v.a.)
• Kombination von Stimme und Bewegung
• Instrumente / Stimme / Körper
• Aktive Musiktherapie bzw. Klangtherapie – Abgrenzungen
• Differenzierungen: Aktive und Rezeptive Musiktherapie
• Einführung in die Phonophorese (= die Lehre von der therapeutischen Anwendung von hörbaren Schallwellen)
• Physiologische, psychologische, energetische Wirkung von Klängen und ihre wissenschaftliche Fundierung
• Potenzialforschung mittels Ton- und Tanzimprovisation
Veränderung: Wahrnehmung – Wahrnehmungsverarbeitung
(Hörerfahrungen und Wahrnehmung von Klängen – auditiv und über den gesamten Körper)
Erfahrung von Stille
• Erleben des Eigenklangs
• Ergründen von klanglichen „Emotionslücken“
• Finden der individuellen Klang- und Bewegungsschwingung durch Meditation und Experimenttönen
• Zusammenhänge zwischen Klängen, Chakren und Meridianen
• Autogenes Training (Seminarleiterschein)
• Regressionstechniken
• Hypnoseinduktion und Trancevertiefung durch Ton, Klang und Musik;
• Einsatzmöglichkeiten von Oberinstrumenten in der Grund- und Oberstufe des Autogenen Trainings
• Finden des Eigengefühls und seine Verknüpfung mit dem Eigenklang
• Einführung in die klangtherapeutische Entspannungsarbeit
• Musik und Ton: Entstehung und Wirkung
• Musik/Klänge und Entspannung
• Musik/Klänge und Therapie
• Anteil von Klängen an Entspannung und Wohlergehen
• Klänge als heilende Kraft
• Erkunden von Klängen im eigenen Körper
• Aufsuchen von Gefühlszuständen mittels Entspannungstechniken und Musik
• Zusammenhänge zwischen Klängen, Chakren und Meridianen (Energielehren)
• Obertöne, Obertoninstrumente (Monochord, Klangschalen, Gong, Trommel,Didgeridoo) und Obertongesang
• Kombination von Stimme und Bewegung
• Rapport
• Therapeutische Haltung
• Therapeutische Beziehung
• Fragetechniken
• Interventionstechniken für Psyche und Gesundheit
• Rechtliches zum Therapeutenberuf
• Praxiserfahrungen: Durchführung verschiedener musiktherapeutischer Therapieeinheiten
• Erstellung eines Therapie- und Seminarplans
• Selbsterfahrung
• Exkursionen (Musiktherapiepraxis, Klangwerkstatt, Instrumentenbau)
• Anwendung von Equipment in der Klangwerkstatt
• Supervision und Einzelcoaching

Aus dem Methodenteil

In der Ausbildung werden durch Vortrag, Gruppenarbeit und Exkursion ein theoretisches und praktisches Basiswissen sowie Kernkompetenzen eines/r Musik- bzw. Klangtherapeuten/in erarbeitet. Durch Selbsterfahrung, Körperwahrnehmungs-übungen im Medium Ton, Musik und Klang sowie eigenes Ausprobieren erwerben die Teilnehmenden grundlegende Spiel- und Interventionstechniken. Die erworbenen Fähigkeiten konvergieren mit den bereits vorhandenen Fähigkeiten und Vorerfahrungen der Teilnehmenden im Feld musiktherapeutischer Behandlungs- und Interventionsmaßnahmen. Zusätzlich zu diesem Angebot enthält die Ausbildung eine Einführung in die Phonophorese, das therapeutische Arbeiten mit Stimmgabeln, sowie eine Anleitung zum Bau eines Didgeridoos.

Weitere Informationen im Interview

So melden Sie sich für eine unserer Ausbildungen an:

Wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Ausbildungen anmelden möchten! Bitte gehen Sie wie nachfolgend beschrieben vor:

Im Formular unten wählen Sie den gewünschten Termin, geben Ihre persönlichen Daten und ggf. Bemerkungen ein und klicken dann auf "weiter zum nächsten Schritt".

Im nächsten Schritt können Sie Ihre Eingaben noch einmal überprüfen, bevor Sie die Anmeldung durch Klick auf den Button "Zahlungspflichtig anmelden" absenden. Hier haben Sie außerdem die Möglichkeit, einen Schritt zurück zu gehen, um jede Ihrer Eingaben über die üblichen Tastatur- und Mausfunktionen zu korrigieren. Der Anmeldevorgang ist nach Betätigung des Buttons "zahlungspflichtig anmelden" abgeschlossen. Eine Korrektur von Eingabefehlern ist ab dem Zeitpunkt der Betätigung dieses Buttons nicht mehr möglich. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine verbindliche Anmeldebestätigung (Vertragsschluss).

Musiktherapeutin und Klangtherapeutin / Musiktherapeut und Klangtherapeut

Nr. E-AV-1: IEK Virtuelles E-Ausbildungszentrum, D, EU, Weltweit
Nr. E-FW-1: IEK Virtuelles E-Ausbildungszentrum, D, EU, Weltweit
Nr. 414-BS1: IEK Braunschweig Neuraumvilla, Rübeländerstr. 21, 38889 Blankenburg (Harz)
Nr. E-FX-2: IEK Virtuelles E-Ausbildungszentrum, D, EU, Weltweit
Nr. 415-BS2: IEK Braunschweig Neuraumvilla, Rübeländerstr. 21, 38889 Blankenburg (Harz)
Nr. E-FY-2: IEK Virtuelles E-Ausbildungszentrum, D, EU, Weltweit
Nr. E-FZ-2: IEK Virtuelles E-Ausbildungszentrum, D, EU, Weltweit
Nr. 416-BS2: IEK Braunschweig Neuraumvilla, Rübeländerstr. 21, 38889 Blankenburg (Harz)


EUR 3500,- (USt.-befreit, befreit, Ratenzahlung möglich, für die berufliche Weiterbildung steuerlich absetzbar)



E-Ausbildung

Diese Ausbildung ist auch als E-Ausbildung buchbar.

In unserem Virtuellen E-Ausbildungszentrum haben Sie die Möglichkeit die von Ihnen gewünschte Ausbildung bequem von zu Hause zu absolvieren. Das geht ganz einfach!

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme:

1) Sie benötigen eine gute und stabile Internetverbindung

2) Sie benötigen eines der angegebenen Geräte um sich in unser E-Ausbildungszentrum einzuloggen:

Laptop, PC, Tablet oder Smartphone mit eingebauter Kamera und einem Mikrofon

Ablauf:

Nachdem Sie sich angemeldet haben, erhalten Sie vor dem Beginn der Ausbildung die Zugangsdaten zu unserem Virtuellen E-Ausbildungszentrum. Hier werden Sie zusammen mit den anderen Ausbildungsteilnehmer(inne)n am ersten Tag der Ausbildung von den Dozent(inn)en persönlich abgeholt und genauestens über den Ablauf der Ausbildung instruiert, sowie die gesamte Ausbildungszeit über von den Dozent(inn)en persönlich im Ausbildungsgeschehen begleitet.

Die Ausbildungsmaterialien werden Ihnen vor Ausbildungsbeginn auf dem Postwege zugeschickt.

Das Zertifikat, findet die gleiche Anerkennung, wie bei einer Präsenzausbildung auch die Inhalte sind identisch.

Das Zertifikat wird Ihnen nach erfolgreicher Absolvierung der Ausbildung auf dem Postwege zugeschickt.

So können Sie sich anmelden:

Wählen Sie die gewünschte Ausbildung und gehen Sie auf das Feld “Anmelden” , nun können Sie einen Termin wählen.

Die Ausbildungsdaten für unsere E-Ausbildungen sind mit einem “E” gekennzeichnet.

z.B. Ausbildungsnummer: E-XX-1

Weiterführende Informationen